Identitätsdiebstahl nimmt zu: Schlucken Sie den Köder nicht.

Phishing (sprich "Fisching"; von "Password"+"Fishing") ist eine besonders hinterhältige Internet-Straftat.
Dabei richten Kriminelle gefälschte Websites von echten Banken, Online-Shops oder Kreditkartenunternehmen ein.
Anschließend versuchen sie, andere durch Spam oder gezielte E-Mails zu täuschen, und hoffen auf das Glück, tatsächliche Kunden der "gekaperten" Banken, Online-Händler oder Kreditkartenunternehmen zu finden.
Die E-Mails können außerordentlich überzeugend sein, etwa eine Mitteilung eines Online-Shops, in der steht, dass Ihre Kreditkarte abgelehnt wurde, oder eine Mitteilung Ihrer Bank, nach der unberechtigte Aktivitäten auf Ihrem Konto festgestellt wurden. Die Mitteilungen enthalten häufig Logos, Farbdarstellungen und Unternehmensmottos bzw. Mitteilungen zu Aktionen, die rechtmäßig wirken.
In der Mitteilung werden Sie aufgefordert, auf einen Link zu klicken, der Sie auf die gefälschte Website führt. Dort werden Sie aufgefordert, private Daten einzugeben, die die Kriminellen dann verwenden, um Ihr Geld zu stehlen oder um Identitätsdiebstahl zu begehen.

  1. Verwenden Sie stets die Patches für Ihr Betriebssystem und laden Sie die neueste Version Ihres Browsers herunter, um sicherzustellen, dass dieser vollständig aktualisiert ist und die neuesten Technologien nutzt.

    Installieren Sie Patches von Software-Herstellern, sobald sie verteilt werden, da Hacker schnell Malware unter Verwendung vorgefertigter Komponenten zusammenstellen können, um Schwachstellen auszunutzen, bevor die meisten Benutzer die Problembehebung heruntergeladen haben. Browser greifen auf Whitelists und Blacklists von bekannten Websites zurück, überprüfen URLs und nutzen moderne Technologien, um Phishing-Websites zu ermitteln und herauszufiltern.

  2. Denken Sie daran, dass Banken und Kreditkartenunternehmen niemals per E-Mail nach Ihrer PIN-Nummer fragen.

    Rechtmäßige Banken und Kreditkartenanbieter nehmen den Schutz Ihrer Daten sehr ernst. Banken oder Kreditkartenunternehmen senden keine E-Mails an Sie, in denen Sie aufgefordert werden, Ihre PIN-Nummer oder andere persönliche Daten mitzuteilen. Wenn Sie eine E-Mail erhalten, in der Sie dazu aufgefordert werden, klicken Sie auf keinen Link in der E-Mail und antworten Sie nicht.

  3. Überprüfen Sie die E-Mail-Adresse des Absenders, prüfen Sie die URL etwaiger Websites und suchen Sie nach "https".

    Wenn Sie auf einen per E-Mail gesendeten Link klicken, seien Sie vorsichtig, bevor Sie persönliche Daten mitteilen. Eine "http"-Website mag zum allgemeinen Surfen sicher sein, doch bevor Sie private Daten übermitteln, vergewissern Sie sich, dass die SSL-Technologie für die sichere Verschlüsselung verwendet wird. Vergewissern Sie sich also, dass der Bestandteil "https" in der URL enthalten ist. Überprüfen Sie auch, dass der Domänenname der Website rechtmäßig ist. Da es keine Garantie dafür gibt, dass Mitteilungen, die per E-Mail oder über eine Website an Sie übermittelt werden, authentisch sind, geben Sie keine persönlichen Daten an, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt und Sie sich nicht sicher sind.

  4. Nutzen Sie einen Internetdienstanbieter (ISP), der leistungsfähige Anti-Spam- und Anti-Phishing-Technologien und -Richtlinien einsetzt.

    Einige Internetdienstanbieter blockieren bekannte Phishing-Websites, sodass Kunden nicht auf diese gelangen. Die Organisation "SpamHaus" (www.spamhaus.org) führt die ersten zehn ISPs auf, die in dieser Kategorie gegenwärtig am schlechtesten abschneiden. Berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Entscheidung.

  5. Schützen Sie Ihren Computer mit leistungsstarker Sicherheitssoftware und aktualisieren Sie diese fortlaufend.

    Hacker verfügen über Datenbanken, in denen Millionen von E-Mail-Adressen gespeichert sind. Schützen Sie sich vor Phishing mit McAfee® Internet Security, einer Lösung, die Ihren PC zuverlässig vor Viren, Hackern und Spyware schützt.